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Freitag, 1. März 2013

Laotse, Schlaf und Nachhilfe

Suche nicht nach der Wahrheit,
höre einfach auf, über alles eine Meinung zu haben.
-Laotse-


Dieser Spruch lässt mich heute irgendwie im Dunkeln...
Ich habe zu vielen Dingen eine Meinung, aber nach DER EINEN WAHRHEIT suche ich nicht immer.
Ausserdem bin ich heute sowas von uninspiriert, vielleicht fällt mir auch deshalb nichts bewegendes zu dem Spruch ein ;-)

Meine letzten Tage waren so lala.
Ich rutsche wieder langsam in meinen alten Tages-/Nachtrhythmus. Erst war es 2, dann 3 und gestern 3:30 Uhr, als ich geschlafen habe.
Ich bin zwar müde, aber ich kann mich von den Arbeiten, die ich abends erledige, einfach nicht losreißen. Gestern habe ich bis 3:30 Uhr gestrickt. Mir sind schon fast die Augen zugefallen, aber ich konnte einfach nicht aufhören.
Ich weiß nicht, woran das liegt, aber ich muss mich wieder umgewöhnen. Ich hoffe, mir gelingt es. Denn es ging mir entscheidend besser, als ich früher ins Bett bin und früher wieder wach war. 
Wahrscheinlich liegt es auch an dem blöden Wetter da draussen.
Ich liebe ja den Schnee, aber wenn ich noch eine Schneeflocke sehe, dann raste ich aus.
ICH WILL LICHT!!!!!!!!
Es soll ab dem Wochenende ja deutlich heller werden. Deutschlandweit. Ich bin schon sehr gespannt, ob das auch wirklich der Fall sein wird.
Es muss auch nicht warm werden; einfach nur HELL und LICHT.
Das tut sicher allen unseren Gemütern gut :-)

An der Sohn-Situation hat sich noch nicht wesentlich etwas gebessert. Ich werde mich aber nun verstärkt mit ihm hinsetzen und lernen. Er ist zwar nicht wirklich begeistert, aber da muss er jetzt durch. Ich habe ihm verständlich gemacht (ich habe es zumindest versucht), dass er sich diese Arbeit hätte sparen können, wenn er nur ab und zu mal irgendwelche freiwilligen Hausaufgaben gemacht hätte. Oder auch mal eine Arbeit, für die sie Wochen Zeit bekommen haben, gleich erledigt hätte und nicht erst 8 Stunden vor Abgabe.
Lange Rede, kurzer Sinn: ich spiele jetzt Nachhilfelehrerin. 
Und seit ich das weiß, geht es mir wieder schlechter. 

Irgendwie auch, weil ich letztes Wochenende und auch die Tage davor, viel geschafft habe. 
Ich war wieder einkaufen, was ich seit Monaten nicht geschafft habe. Ich fühlte mich richtig klasse, dass ich es gemacht habe. 
Ich war also 4 Tage hintereinander ausser Haus, und jeden Tag bei der Familie. Zwar mit Tablette, aber abends komplett ohne. Da sie ja nur 3-4 Stunden wirken, war ich nachmittags und abends "Tablettenfrei", und ich habe das auch super hinbekommen.
Wahrscheinlich setze ich mich auch wieder zu sehr unter Druck, dass ich das nun immer schaffen will. Würde ja zu mir passen. Und zu meinem Körper auch. Immer wenn etwas gut läuft, kommen viele Tage, an denen es fürchterlich läuft. Auch gerade nach diesem tollen Wochenende hatte ich Montag, Dienstag und Mittwoch Kopfschmerzen, Halskratzen und ein Gefühl, als würde ich krank werden. Ich bin natürlich nicht krank, aber es ist wieder ein Zeichen meines Körpers, dass ich Ruhe brauche.
Aber mir ging es doch gut! Ich war zufrieden, glücklich und voller Mut.
Muss ich jetzt jedes Mal, wenn ich ein paar Tage ein normales Leben führe, ein paar Tage krank sein?
Für meine Zukunft kann ich mir etwas anderes vorstellen...

Das blöde ist ja auch , dass ich im Moment niemanden habe, der mir in dieser Situation helfend zur Seite stehen kann, da meine liebe Therapeutin gerade Mama geworden ist. (Ich nehme es jedenfalls an, Termin war Mitte Februar :-) )
Es ist zwar noch etwas bei der Caritas am Laufen, aber das zieht sich im Moment, weil mein Neurologe noch einen Bericht schreiben muss. Wann der wohl kommt, weiß ich nicht...
Wenn man nicht alles selbst in die Hand nimmt....
Aber wenn ich es tue, dann bin ich Tage krank.
So ein Mist.

Ich versuche optimistisch zu bleiben, und ich hoffe, ich war nicht zu verwirrend heute. Denn mein Kopf funktioniert heute nicht so sehr ;-)
Wird schon werden.

Macht's gut und bis in 10 Tagen! <3

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