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Freitag, 13. Januar 2012

Mal wieder da...

Hallo, für alle, die mich schon sehnsüchtig gebeten haben, endlich mal wieder was zu schreiben.
Ich habe Euch alle sehr auf die Folter gespannt, was denn nun alles in der Zwischenzeit passiert ist.
Ich werde es aber nur teilweise auflösen, denn es ist das eingetroffen, was ich befürchtet hatte:
Nicht ich bekomme Kritik ab, sondern die anderen Menschen in meiner Familie und meinem Umfeld.

Ich finde es unendlich feige, dass Menschen sich über mich das Maul zerreissen müssen und nicht die Größe besitzen, es mir oder den Beteiligten ins Gesicht zu sagen. Statt dessen werden Andere belästigt, die überhaupt nichts mit der Situation zu tun haben.
Deshalb habe ich mich auch dafür entschieden, hier nicht die ganze Geschichte raus zuhauen, bevor das nicht eindeutig geklärt ist. Denn ich lasse ja einiges zu, aber irgendwann ist Schluss.

Ich und meine Familie haben uns für einen drastischen Schritt entschieden. Ich habe in den Wochen nach der Klinik festgestellt, dass ich eine Belastung für meine Familie bin. Die Kinder und mein Mann leiden unter der momentanen Situation, genauso wie ich. So kann keine Familie funktionieren, wenn irgendjemand leidet.
Also haben wir als Familie entschieden.
Der Plan wurde umgesetzt. Mehr sage ich nicht dazu. Wenn es jemand genau wissen will, kann er mich gerne fragen. Ich bin für alle Fragen offen und auch gerne bereit, alle Fragen zu beantworten.
Aber ich gebe momentan keine Statements ab, die anderen schaden könnten. Das wäre zwar nicht der Fall, aber viele "komische" Menschen sehen das so.
Wie dem auch sei: wir sind noch in der Testphase und wirklich etwas sagen, wie es mir momentan geht, kann ich nicht. Es ist eben auch mal wieder nicht meine Jahreszeit, obwohl ich noch nicht mitbekommen habe, dass irgendein Virus umgehen soll. UND ICH WILL ES AUCH NICHT WISSEN!!!!!
Es geht mir den Umständen entsprechend gut, was meine Panik angeht. Manchmal geht es eben, manchmal eben nicht. Aber es geht schon mehr, wie vor einem Jahr. Sehen wir doch einfach das Positive :-)

Es geht jedenfalls bergauf. Das sehe ich ganz deutlich vor mir.
Ich muss noch viel an mir arbeiten. Im Moment nehme ich mir aber nur Kleinigkeiten vor, denn mit großen Plänen bin ich meist gescheitert. Und wenn ich eines in Schömberg gelernt habe, dann dass kleine Schritte nötig sind. Keiner kann einen Berg auf einmal von A nach B tragen. Kleine Steine tragen schonen die Nerven. Und das Ziel ist das Gleiche. Wenn es auch etwas länger dauert.
Aber ich kann meinen versetzten Berg schon sehen. Und das ist ja die Hauptsache :-)

Und noch eines, für die, die sich vielleicht Sorgen machen, dass ich mit der "momentanen Situation" nicht fertig werden könnte: Macht Euch keine Gedanken. Mir geht es super damit. Und ich danke Euch für den Beistand. Danke, dass Ihr Respekt vor mir habt und meine Entscheidung akzeptiert. So ist einiges leichter für mich.
Ihr seid wahre Freunde!
Danke!

1 Kommentar:

  1. Hallöchen..Ich find es ganz toll was Du schreibst und gehe Deinen Weg den Du brauchst um Leben zu können. Wenn Deine liebe Family und du Euch einig seid dann sind es immer gute Entscheidungen.Ich kenne diese Situation und ich musste diesen Weg auch gehen es hat eine ganze Weile gedauert aber auch bei mir hat es sich schon gelohnt.Ich kenne diese scheiss Emetophobie ich hab sie auch seid 2011 ganz massiv..Ich denk an Dich und drück Dir fest die Daumen..Lass Dich nicht von anderen unterkriegen die keinen Respekt vor Dir haben.Den Rat kann ich Dir nur geben.Alles Gute bin schon auf den nächsten Beitrag gespannt..Liebe Grüsse Jessi

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