...ich habe es gesehen. Es wohnt in mir...
Ich bin kein großer Künstler. Gut, ich bin total talentfrei, was das Zeichnen angeht, aber ich musste diesen Gedanken sofort zu papier bringen, damit ich ihn nicht mehr vergesse.
Ich bin seit langer Zeit mal wieder dazu gekommen, meine EinVerstandenSein-CD zu hören. Und dieses Mal war es ganz anders.
Beim Hören der CD geht man in sich. Man in komplett mit sich selbst einverstanden. Mit allen Gefühlen und Empfindungen.
Sonst habe ich mich immer nur sehr entsspannt und war mit mir auf vielen Phantasiereisen. Doch diesmal kam der "Befehl" von der CD, dass ich nun ganz in meinen Körper hören soll. Und da war es. Es saß auf meinem offenen Bauch, knochig, spinnenartig, mit langen Fangzähnen. Komischerweise kann ich mich an keine Augen erinnern.
Aber da saß es. Inmitten meiner Eingeweide, die ich nicht sehen konnte. Aber da ein Körper ja nunmal davon voll ist, sah es für mich so aus, als würde dieses Monster in mir drin wohnen und sich dort sehr wohl fühlen.
Auch machte es mir keine Angst, wie es mich da so anstarrte.
Es war, als würde es mit seiner Art sagen wollen: Hier wohne ich auch, und mich kriegst du so schnell hier nicht raus.
Und da ich ja dabei war, die CD mit dem Titel "EinVerstandenSein" zu hören, war ich auch damit einverstanden.
Ist das nun gut? Ist das nun das berühmte"Erkenne deine Angst an, als das, was sie ist. Sie ist ein Teil von dir. Lerne mit ihr zu leben." ?
Oder soll ich lieber anfangen, das Monster zu vertreiben? Denn Angst gemacht hat es mir ja nicht. Es gibt zwar schönere Anblicke, aber nach einigen Horrorfilmen ist man ja so einiges gewohnt...
Irgendwie bin ich verwirrt.
Und ja, mir ist klar, wer dieses Monster ist. Es ist meine Angst. Und nun hat sie Gestalt angenommen und ein Gesicht bekommen. Auch ohne Augen.
Doch gruselig.....
Montag, 22. August 2011
Montag, 15. August 2011
Deutschland - Sozialstaat HA HA HA !!!
Ich hoffe, ich kann es richtig in Worte fassen, was heute hier passiert.
Als erstes Mal ein Tipp an alle, die in eine Klinik oder Kur möchten, aber kleine Kinder haben, die versorgt werden müssen. SAGT NIEMALS, DASS EINE OMA IN DER NÄHE WOHNT!!!! NIEMALS!!!!!!
Am besten sind alle Verwandten tot, oder wohnen mehr als 10km weg, oder ihr bekommt Hartz IV und seit ganz alleine. Denn dann ist alles ok.
Lebt ihr aber in einer intakten Familie, also verheiratet und Verwandschaft in der Nähe, dann ist das sehr schlecht.
Unser Plan war folgender: mein Mann bleibt 1 1/2 Wochen zu Hause, damit sich die Kids dran gewöhnen können, dass Mama nicht da ist. Als liebende Eltern ist das doch nachvollziehbar, oder nicht? Ich hätte gerne, dass meine Kinder wohlbehütet sind, und nicht auch noch einen Knacks wegkriegen, wenn Mama hoppla-hoppla nicht mehr da ist. Der Große versteht das ja, aber die Kleine? Mein Mama-Kind?
Also Plan so: die erste Zeit Papa daheim, dann die restliche Zeit morgens bis es in den Kiga geht eine Haushaltshilfe, den restlichen Tag dann bei Oma bis Papa wieder kommt.
Guter Plan soweit.
Aber nicht mit Vater - Staat.
Wenn die Oma den Kinderdienst nach knapp 2 Wochen übernehmen kann, warum kann sie das nicht schon vorher bzw von Anfang an? Warum muss der Mann daheim bleiben? Warum Haushaltshilfe denn morgens ab 7 Uhr? Wenn die Oma mittags kann, dann kann sie doch auch schon morgens?
DENN: dem Staatt ist das scheißegal, dass meine Kinder vielleicht seelisch leiden könnten. Die sehen nur, Oma ist ja da.
Dass die Oma aber ein Dorf weiter wohnt, kein Auto hat, ich ihr nicht jeden Tag antun will, dass sie morgens um spätestens 7 Uhr hier auf der Matte steht, und ich nicht will, dass sie bei Wind und Wetter, Schnee und Eis zu Fuß zu uns muss (bin ja ein sozialer Mensch), auch das interessiert den Staat nicht.
Entweder mein Mann geht also von Anfang an weiter arbeiten, oder wir kriegen seine Freistellung nicht bezahlt.
Und ich soll doch bitte meine Nachbarn im Haus fragen, ob die nicht bereit wären, ab morgens 7 Uhr meine Tochter zu betreuen, bis sie in den Kiga geht. Oder ich soll eine Mutter aus ihrer Kiga-Gruppe fragen, ob ich sie dort abladen kann.
Ist auch sicher jeder scharf drauf, wenn mein Mann morgens bei einem klingelt und ein verpenntes, nörgeliges Kind abgibt. So um 6:45 Uhr. Prima!
Aber auch das interessiert den Staat nicht.
Soviel also zum Sozialstaat.
"Kriegt mehr Kinder" , aber werde als Mutter ja nicht krank, denn wir zahlen nix.
"Kümmer dich um deine Kinder", aber wenn du das willst, dann zahlen wir dir auch nix.
"Pflege deine Familie", aber bitte nicht zu sehr, denn sonst zahlen wir nix.
"Lebt in Mehr-Generationen-Familien", aber nicht näher als 10km, sonst zahlen wir nix.
Was ist das hier eigentlich? Schicken mich in eine psychosomatische Klinik, damit meine Seele wieder gesund wird, nehmen aber in Kauf, dass meine Kinder seelisch krank werden, weil Mama weg ist und sie von einer stressigen Situation in die Nächste geschickt werden.
???
Kann es nicht fassen.....
Als erstes Mal ein Tipp an alle, die in eine Klinik oder Kur möchten, aber kleine Kinder haben, die versorgt werden müssen. SAGT NIEMALS, DASS EINE OMA IN DER NÄHE WOHNT!!!! NIEMALS!!!!!!
Am besten sind alle Verwandten tot, oder wohnen mehr als 10km weg, oder ihr bekommt Hartz IV und seit ganz alleine. Denn dann ist alles ok.
Lebt ihr aber in einer intakten Familie, also verheiratet und Verwandschaft in der Nähe, dann ist das sehr schlecht.
Unser Plan war folgender: mein Mann bleibt 1 1/2 Wochen zu Hause, damit sich die Kids dran gewöhnen können, dass Mama nicht da ist. Als liebende Eltern ist das doch nachvollziehbar, oder nicht? Ich hätte gerne, dass meine Kinder wohlbehütet sind, und nicht auch noch einen Knacks wegkriegen, wenn Mama hoppla-hoppla nicht mehr da ist. Der Große versteht das ja, aber die Kleine? Mein Mama-Kind?
Also Plan so: die erste Zeit Papa daheim, dann die restliche Zeit morgens bis es in den Kiga geht eine Haushaltshilfe, den restlichen Tag dann bei Oma bis Papa wieder kommt.
Guter Plan soweit.
Aber nicht mit Vater - Staat.
Wenn die Oma den Kinderdienst nach knapp 2 Wochen übernehmen kann, warum kann sie das nicht schon vorher bzw von Anfang an? Warum muss der Mann daheim bleiben? Warum Haushaltshilfe denn morgens ab 7 Uhr? Wenn die Oma mittags kann, dann kann sie doch auch schon morgens?
DENN: dem Staatt ist das scheißegal, dass meine Kinder vielleicht seelisch leiden könnten. Die sehen nur, Oma ist ja da.
Dass die Oma aber ein Dorf weiter wohnt, kein Auto hat, ich ihr nicht jeden Tag antun will, dass sie morgens um spätestens 7 Uhr hier auf der Matte steht, und ich nicht will, dass sie bei Wind und Wetter, Schnee und Eis zu Fuß zu uns muss (bin ja ein sozialer Mensch), auch das interessiert den Staat nicht.
Entweder mein Mann geht also von Anfang an weiter arbeiten, oder wir kriegen seine Freistellung nicht bezahlt.
Und ich soll doch bitte meine Nachbarn im Haus fragen, ob die nicht bereit wären, ab morgens 7 Uhr meine Tochter zu betreuen, bis sie in den Kiga geht. Oder ich soll eine Mutter aus ihrer Kiga-Gruppe fragen, ob ich sie dort abladen kann.
Ist auch sicher jeder scharf drauf, wenn mein Mann morgens bei einem klingelt und ein verpenntes, nörgeliges Kind abgibt. So um 6:45 Uhr. Prima!
Aber auch das interessiert den Staat nicht.
Soviel also zum Sozialstaat.
"Kriegt mehr Kinder" , aber werde als Mutter ja nicht krank, denn wir zahlen nix.
"Kümmer dich um deine Kinder", aber wenn du das willst, dann zahlen wir dir auch nix.
"Pflege deine Familie", aber bitte nicht zu sehr, denn sonst zahlen wir nix.
"Lebt in Mehr-Generationen-Familien", aber nicht näher als 10km, sonst zahlen wir nix.
Was ist das hier eigentlich? Schicken mich in eine psychosomatische Klinik, damit meine Seele wieder gesund wird, nehmen aber in Kauf, dass meine Kinder seelisch krank werden, weil Mama weg ist und sie von einer stressigen Situation in die Nächste geschickt werden.
???
Kann es nicht fassen.....
Freitag, 12. August 2011
Sommerloch...
Ja, es ist auch hier angekommen. Das Sommerloch.
Aber ich werde mich jetzt hier nicht über das Wetter aufregen, denn es wird sowieso viel zu viel darüber gejammert. Gibt es nichts Wichtigeres? Ich hätte noch ein paar Probleme abzugeben, wenn jemand zu wenig zu tun hat und sich deshalb am Wetter festbeißt.
Meine Güte! Ja es ist August, und ja es regnet. Und nun?!?!?!? Shit happens!
Was mich mehr beunruhigt, ist, dass Ferien sind. Ein Übel, dass Eltern irgendwann einholt. Man kann ihnen nicht entkommen.
Gut, ich habe nun nicht wirklich viel Stress. Der Große ist momentan im Zeltlager, und die Kleine ist auch friedlich. Aber ich habe kaum noch Zeit und Ruhe für mich. Ich kann mein "Programm" nicht so durchziehen, wie ich es gerne möchte. Ich komme ja auch kaum noch zum schreiben, wie man sieht.
Nun ja, die Ferien sind ja absehbar. Und der Abend gehört jetzt einfach nur noch mir. Wobei Yoga abends um 22 Uhr auch nicht mehr drin ist...
Es gibt aber auch eine erfreuliche Nachricht: Heute gab die Rentenversicherung das OK für meinen Klinikaufenthalt. Wobei erstmal nur für 3 Wochen.
Ich dachte immer, dass bei psychosomatischen Aufenthalten die Mindestzeit 6 Wochen wäre. Aber nun gut.
Vielleicht wird genaueres auch erst in der Klinik entschieden. Abwarten...
Und ich muss mich nun durch einen riesigen Berg Papierkram arbeiten. Das wird spaßig :-(
Einen genauen Termin bekomme ich auch erst noch von der Klinik mitgeteilt, und ich hoffe, dass dies nächste Woche der Fall sein wird. Bin doch schon soooo aufgeregt! Am liebsten würde ich sofort gehen! Denn dann kann ich mich ganz auf mich konzentrieren. Das brauche ich so sehr!
Nun muss ich wieder an meine Geduld appellieren. Und die muss auch mal in Urlaub :-)
Aber ich werde mich jetzt hier nicht über das Wetter aufregen, denn es wird sowieso viel zu viel darüber gejammert. Gibt es nichts Wichtigeres? Ich hätte noch ein paar Probleme abzugeben, wenn jemand zu wenig zu tun hat und sich deshalb am Wetter festbeißt.
Meine Güte! Ja es ist August, und ja es regnet. Und nun?!?!?!? Shit happens!
Was mich mehr beunruhigt, ist, dass Ferien sind. Ein Übel, dass Eltern irgendwann einholt. Man kann ihnen nicht entkommen.
Gut, ich habe nun nicht wirklich viel Stress. Der Große ist momentan im Zeltlager, und die Kleine ist auch friedlich. Aber ich habe kaum noch Zeit und Ruhe für mich. Ich kann mein "Programm" nicht so durchziehen, wie ich es gerne möchte. Ich komme ja auch kaum noch zum schreiben, wie man sieht.
Nun ja, die Ferien sind ja absehbar. Und der Abend gehört jetzt einfach nur noch mir. Wobei Yoga abends um 22 Uhr auch nicht mehr drin ist...
Es gibt aber auch eine erfreuliche Nachricht: Heute gab die Rentenversicherung das OK für meinen Klinikaufenthalt. Wobei erstmal nur für 3 Wochen.
Ich dachte immer, dass bei psychosomatischen Aufenthalten die Mindestzeit 6 Wochen wäre. Aber nun gut.
Vielleicht wird genaueres auch erst in der Klinik entschieden. Abwarten...
Und ich muss mich nun durch einen riesigen Berg Papierkram arbeiten. Das wird spaßig :-(
Einen genauen Termin bekomme ich auch erst noch von der Klinik mitgeteilt, und ich hoffe, dass dies nächste Woche der Fall sein wird. Bin doch schon soooo aufgeregt! Am liebsten würde ich sofort gehen! Denn dann kann ich mich ganz auf mich konzentrieren. Das brauche ich so sehr!
Nun muss ich wieder an meine Geduld appellieren. Und die muss auch mal in Urlaub :-)
Montag, 1. August 2011
AAAARRRRGGGHHHHH!!!!!!!!!!!!!
WARUM IMMER ICH?????
Ich hab mir zum Geburtstag eine Nähmaschine gewünscht. Ich wollte schon immer eine haben. Ich wünschte - ich freute mich - ich war aufgeregt - ich wurde erhört :-)
Da stand sie nun in ihrer ganzen Schönheit!
Und nun?
Meine Maschine darf schon wieder zurück zum Werk. Ich bin total sauer!
Ich hab sie doch erst 3 mal probiert. Und ich war sooo verliebt!!! Aber alles kam anders...
Mein Mann und ich haben beim Testen immer so einen unangenehmen Geruch gerochen. Aber wir taten es ab als "Neues Gerät stinkt immer."
Dann am Montag bin ich nochmal dran, um bisschen zu üben. Dann macht es KNALL -> Sicherung im Wohnzimmer raus.
Also Sicherung wieder rein. Aber dann war ich sauer, und hab sie bis heute stehen lassen. Ich dachte schon, meine Maschine und ich werden keine Freunde, aber man soll ja jedem nochmal eine Chance geben, nicht wahr? ;-)
Wie gesagt, heute dann angemacht, und gemerkt, dass das Lämpchen/Licht nicht mehr geht. Dann hab ich zu meinem Mann gesagt, er soll sie doch gerade mal rausholen, damit ich eine passende nachbestellen kann. Er macht das Gehäuse auf, wo das Lämpchen sitzt, will an der Lampe drehen, und hat nur noch Splitter in der Hand. Er hatte die Lampe gar nicht fest angefasst, ist sie schon zersprungen.
Und dann sah ich es: die Fassung der Birne ist aus Plastik. Dieses ist geschmolzen und an der Lampe "festgeklebt". Kein Wunder, dass es mir die Sicherung rausgehauen hat.
Die Hälfte des Fassungshalters (gibt es dieses Wort überhaupt..?) total verschmolzen!!!! Nun wussten wir auch, woher der Gestank immer kam.
Nun bin ich traurig und sauer, weil ich loslegen wollte. Meine Kreativität kocht mal wieder in mir, und ich kann sie nicht ausleben.
Hoffentlich geht das nicht so lange. Ich hab schon sooooo lange eine gewollt, und nun hab ich eine, und sie verläßt mich wieder :-(
Wieder mal ein Beispiel in dem roten Faden meines Lebens mit dem Titel: SHIT HAPPENS!!! Especially for Judith
AAARRRGGGGHHHH!!!!!!!!!!!
Ich hab mir zum Geburtstag eine Nähmaschine gewünscht. Ich wollte schon immer eine haben. Ich wünschte - ich freute mich - ich war aufgeregt - ich wurde erhört :-)
Da stand sie nun in ihrer ganzen Schönheit!
Und nun?
Meine Maschine darf schon wieder zurück zum Werk. Ich bin total sauer!
Ich hab sie doch erst 3 mal probiert. Und ich war sooo verliebt!!! Aber alles kam anders...
Mein Mann und ich haben beim Testen immer so einen unangenehmen Geruch gerochen. Aber wir taten es ab als "Neues Gerät stinkt immer."
Dann am Montag bin ich nochmal dran, um bisschen zu üben. Dann macht es KNALL -> Sicherung im Wohnzimmer raus.
Also Sicherung wieder rein. Aber dann war ich sauer, und hab sie bis heute stehen lassen. Ich dachte schon, meine Maschine und ich werden keine Freunde, aber man soll ja jedem nochmal eine Chance geben, nicht wahr? ;-)
Wie gesagt, heute dann angemacht, und gemerkt, dass das Lämpchen/Licht nicht mehr geht. Dann hab ich zu meinem Mann gesagt, er soll sie doch gerade mal rausholen, damit ich eine passende nachbestellen kann. Er macht das Gehäuse auf, wo das Lämpchen sitzt, will an der Lampe drehen, und hat nur noch Splitter in der Hand. Er hatte die Lampe gar nicht fest angefasst, ist sie schon zersprungen.
Und dann sah ich es: die Fassung der Birne ist aus Plastik. Dieses ist geschmolzen und an der Lampe "festgeklebt". Kein Wunder, dass es mir die Sicherung rausgehauen hat.
Die Hälfte des Fassungshalters (gibt es dieses Wort überhaupt..?) total verschmolzen!!!! Nun wussten wir auch, woher der Gestank immer kam.
Nun bin ich traurig und sauer, weil ich loslegen wollte. Meine Kreativität kocht mal wieder in mir, und ich kann sie nicht ausleben.
Hoffentlich geht das nicht so lange. Ich hab schon sooooo lange eine gewollt, und nun hab ich eine, und sie verläßt mich wieder :-(
Wieder mal ein Beispiel in dem roten Faden meines Lebens mit dem Titel: SHIT HAPPENS!!! Especially for Judith
AAARRRGGGGHHHH!!!!!!!!!!!
Dienstag, 26. Juli 2011
Kleines Update
So, mal wieder ne Woche rum. Und in der Woche bin ich auch um ein Jahr gealtert.
Ja, ich bin nun näher an der 40 wie an der 30. Komisches Gefühl... Ich brauche mehr Zeit!
Seltsam, dass ich mich so fühle, als wäre morgen alles vorbei.
Es sind keine Depressionen. Eher Gedanken darüber, was ich die letzten Jahre verpasst habe. Hallo? Ich bin Mitte 30 + 1 und habe die letzten Jahre nur an meine Angst verschwendet. Das ist sehr ärgerlich, um es mal "nett" auszudrücken. Ausserdem macht es mich noch nachdenklicher: was passiert die nächsten Jahre? Die Zeit rennt, und ich komme kaum mit!
Schon der Tag ist mir zur Zeit mit 24 Std viel zu kurz. Ich habe morgens genau 3 Std für mich. In dieser Zeit sollte ich Yoga machen, Tiefenentspannung, Trance, Klöpfeln, Buch schreiben.....
Meist sind die 3 Std schon vorbei, bis ich mich entschieden habe, mit was ich denn nun anfange.
Eben letzte Woche habe ich dann auch gleich gemerkt, was ich mit mir anrichte, wenn ich mal NICHTS tue: Wieder vermehrte schlimme Gedanken. Und der Kloß im Hals ist auch wieder da. Seit Tagen schon.
Ich hatte nur Streß vor mir wegen meinem Geburtstag. Wer wann zum Kaffee kommt. Oder sogar unangemeldet vor der Tür steht. Wird am Samstag nun gefeiert oder nicht? Wer wird eingeladen? Wohnung aufräumen muss ich ja dann auch noch. Und Essen vorbereiten. Und die Liste schreiben, denn ich "darf" ja nicht mehr mit zum Einkaufen ;-)
Naja, alles in allem hatte ich einfach keine Zeit und irgendwie auch keine Lust, mich mit dem anderen "Kram" zu beschäftigen.
Und die Quittung kam dann prompt.
Was mich wieder zu dem Fazit bringt: ICH MUSS MEHR AUF MICH ACHTEN!!! Und ich muss meinen inneren Schweinehund überwinden! Ich merke ja, dass es mir alles gut tut.
Ich stehe an der Schwelle zu : "Es geht ja wieder besser, ich mach mal wie früher."
Aber da will ich ja nicht wieder hin. Ich will nicht zurück. Ich will nach vorne.
Also neuer Plan für das Wochenende war dann, dass ich die Zeit ausnutze, in der mein Mann da ist, und mein Programm wieder durchziehe.
Und wie das Leben so spielt, spielt es wieder gegen mich: Erkältung.
Nu mach mal Yoga, wenn der Kopf platzt, weil er voll ist von Schnupfen.
Oder Atemübungen auch ganz toll, wenn man durch die Nase einatmen soll. HAHA!
Bleiben momentan also nur die CDs. Für's Klöpfeln fehlt mir irgendwie die Konzentration, wenn der Kopf so dick ist...
Und dabei habe ich so einen Bewegungsdrang in mir! Ich will Yoga machen! Ich will raus!
Es ist komisch: Ich will raus, und ich würde auch gehen. Aber seit dieser Kloß im Hals wieder da ist, fällt es mir sehr schwer, mich nach draussen zu trauen. Wahrscheinlich muss ich jetzt wieder fast von Vorne anfangen, und dann mein Programm durchziehen. Egal wie!
Wenn ich nur wüsste, wie ich das in nächster Zeit machen soll... Bald sind Ferien, und ein Kind ist immer irgendwie da. ARRRGGGHH.......!!!!!!!!!!!! Ich will ne eigene Wohnung für mich alleine!!!!
Oder einen 28 Stunden-Tag....
Ja, ich bin nun näher an der 40 wie an der 30. Komisches Gefühl... Ich brauche mehr Zeit!
Seltsam, dass ich mich so fühle, als wäre morgen alles vorbei.
Es sind keine Depressionen. Eher Gedanken darüber, was ich die letzten Jahre verpasst habe. Hallo? Ich bin Mitte 30 + 1 und habe die letzten Jahre nur an meine Angst verschwendet. Das ist sehr ärgerlich, um es mal "nett" auszudrücken. Ausserdem macht es mich noch nachdenklicher: was passiert die nächsten Jahre? Die Zeit rennt, und ich komme kaum mit!
Schon der Tag ist mir zur Zeit mit 24 Std viel zu kurz. Ich habe morgens genau 3 Std für mich. In dieser Zeit sollte ich Yoga machen, Tiefenentspannung, Trance, Klöpfeln, Buch schreiben.....
Meist sind die 3 Std schon vorbei, bis ich mich entschieden habe, mit was ich denn nun anfange.
Eben letzte Woche habe ich dann auch gleich gemerkt, was ich mit mir anrichte, wenn ich mal NICHTS tue: Wieder vermehrte schlimme Gedanken. Und der Kloß im Hals ist auch wieder da. Seit Tagen schon.
Ich hatte nur Streß vor mir wegen meinem Geburtstag. Wer wann zum Kaffee kommt. Oder sogar unangemeldet vor der Tür steht. Wird am Samstag nun gefeiert oder nicht? Wer wird eingeladen? Wohnung aufräumen muss ich ja dann auch noch. Und Essen vorbereiten. Und die Liste schreiben, denn ich "darf" ja nicht mehr mit zum Einkaufen ;-)
Naja, alles in allem hatte ich einfach keine Zeit und irgendwie auch keine Lust, mich mit dem anderen "Kram" zu beschäftigen.
Und die Quittung kam dann prompt.
Was mich wieder zu dem Fazit bringt: ICH MUSS MEHR AUF MICH ACHTEN!!! Und ich muss meinen inneren Schweinehund überwinden! Ich merke ja, dass es mir alles gut tut.
Ich stehe an der Schwelle zu : "Es geht ja wieder besser, ich mach mal wie früher."
Aber da will ich ja nicht wieder hin. Ich will nicht zurück. Ich will nach vorne.
Also neuer Plan für das Wochenende war dann, dass ich die Zeit ausnutze, in der mein Mann da ist, und mein Programm wieder durchziehe.
Und wie das Leben so spielt, spielt es wieder gegen mich: Erkältung.
Nu mach mal Yoga, wenn der Kopf platzt, weil er voll ist von Schnupfen.
Oder Atemübungen auch ganz toll, wenn man durch die Nase einatmen soll. HAHA!
Bleiben momentan also nur die CDs. Für's Klöpfeln fehlt mir irgendwie die Konzentration, wenn der Kopf so dick ist...
Und dabei habe ich so einen Bewegungsdrang in mir! Ich will Yoga machen! Ich will raus!
Es ist komisch: Ich will raus, und ich würde auch gehen. Aber seit dieser Kloß im Hals wieder da ist, fällt es mir sehr schwer, mich nach draussen zu trauen. Wahrscheinlich muss ich jetzt wieder fast von Vorne anfangen, und dann mein Programm durchziehen. Egal wie!
Wenn ich nur wüsste, wie ich das in nächster Zeit machen soll... Bald sind Ferien, und ein Kind ist immer irgendwie da. ARRRGGGHH.......!!!!!!!!!!!! Ich will ne eigene Wohnung für mich alleine!!!!
Oder einen 28 Stunden-Tag....
Dienstag, 19. Juli 2011
WONDERWOMEN
Yes, I am!!!
Oder konnte sich jemand vor ein paar Wochen vorstellen, dass ich innerhalb von ein paar Tagen solche Fortschritte mache? Ich nicht ;-)
Ich war ja schon vor 2 Wochen mal kurz draussen. Nun kam noch eine kleine "Fahrradtour" dazu. Ich war ca 20 min im Dorf unterwegs. Alleine. Nur mit Handy und ohne Apotheke, die ich sonst IMMER mit mir rumschleppe. Ich wollte eigentlich nur schauen, ob es mein Drahtesel noch tut, da er ja schon lange vor sich hin staubt. Und irgendwie wollte ich nicht nach Hause. Aus dem Plan - nur kurz ums Haus - wurde für mich eine kleine Reise, die mir gezeigt hat, wie schön die Welt doch ist. Der Fahrtwind im Gesicht, die leichte Sonne auf der Haut, die Bäume rascheln so schön.... einfach herrlich, was das Leben einem bieten kann.
Wenn man es nur zuläßt.
Ich lasse es nun zu. Ich will LEBEN! Und ich werde diesen Plan nun vor alles andere stellen. Das mag egoistisch klingen, aber ich habe lange genug auf andere geachtet. ICH bin nun wichtig. ICH will mein Leben nun so leben, wie ICH es für richtig halte.
Vorige Woche habe ich auch einer Freundin gegenüber erwähnt, dass ich meinen Weg gefunden habe. Früher hätte ich mir Gedanken gemacht, was die Anderen wohl darüber denken mögen.
Jetzt weiß ich, dass nur ICH daran denken muss, was wichtig ist. Also entweder geht man den Weg nun mit mir, oder man läßt es eben bleiben. Dann sind es auch nicht die richtigen Weggefährten.
Und alleine als diese Last, des -es allen recht machen wollen- von meinen Schultern fiel, ging es mir noch einmal um einiges besser.
Auch mein Helfersyndrom werde ich nun abschaffen. Denn ich muss mir helfen. Ich bin weiterhin für jeden da. Aber ich kann es nur noch bis zu einem bestimmten Grad. Und was wichtig ist: Ich traue mich nun auch zu sagen, wann dieser Punkt erreicht ist.
So habe ich es geschafft, dass ich am Wochenende mit meiner Familie kurz bei einer kleinen Tiershow eines Zirkus hier im Dorf war. Tiere geschaut und gestreichelt. Was für ein herrliches Gefühl, wenn die Kinder loslachen, wenn die Mama von einer Ziege angeschleckt und angeknabbert wird.
Warum konnte ich so lange darauf verzichten? Vielleicht hat auch genau dieser Verzicht mich in meiner Depression versinken lassen.
Durch diesen Ausflug gestern war ich voller Energie. Ich bin morgens alleine auf die Bank, Rechnungen bezahlen. Auf dem Rückweg, der zugegebenermaßen "nur" 100 m beträgt, habe ich noch frische Tomaten und Himbeeren für die Kids gekauft. Es kommen wieder Vitamine ins Haus, wenn Mama sich bewegen kann! :-)
Überraschenderweise hat mein Mann dann früher Feierabend gehabt, und ICH bin mit ins Auto gestiegen! Einkaufen! Im Lidl, der knapp 1 km weg ist. Riesen-Reise! Aber ohne Probleme bin ich durch diesen Laden gewandelt, und es fühlte sich an wie eine Reise in eine andere Welt. Ich war wieder da!
Aus dem Plan nur Kaba, Stricknadeln und Milchschnitte zu kaufen, wurde dann gleich wieder ein bisschen mehr. Somit habe ich gleich wieder ein Verbot bekommen!!! ;-)))) Wenn ich mitgehe, dann ist es halt wieder teurer.... ;-) Aber wir werden uns da schon noch einig :-)
Zu guter Letzt hab ich dann noch einen drauf gesetzt, und bin noch mit zu meinen Schwiegereltern. Die haben vielleicht geschaut! :-)
Zu Hause angekommen wollte ich nur noch schlafen. Nicht nur körperliche Arbeit ist anstrengend, auch geistige. Und da mein Unterbewusstsein wohl schwere Arbeit geleistet hat (DANKE!), war ich echt am Ende. Mir ging es körperlich und seelisch wunderbar. Nur fertig war ich.
Aber an Ruhe war nicht zu denken. Alle haben Hunger. Wer kocht? Mama. Wer deckt den Tisch? Sohnemann? "Immer muss ich!!" Also auch Mama. Wer führt wieder Diskussionen über das Lernverhalten von Sohnemann? Mama. Wer steht nach so einem schönen Tag wieder da, und will am liebsten seine Koffer packen, weil es hier nur noch stressig und scheiße ist? MAMA!
Und wieder die Frage: Wie soll das weitergehen? Bin ich wirklich eine Mama? Wollte ich wirklich immer Mama-Papa-Kind spielen? FÜR immer? Bin ich hier richtig oder doch für etwas anderes bestimmt? Ist das hier mein Weg?
Ja, es ist mein Weg. Ich hab nur die falsche Kurve genommen und fahre gerade einen Umweg. Ich bin bald am Ziel. Es dauert nur eine Weile. Und leider hab ich mir auch ne Piste ausgesucht, die steinig, steil und schwer zu fahren ist.
Aber mein Navi ist neu programmiert, und die Dame mit der netten Stimme weist mir den richtigen Weg.
Die Dame mit der netten Stimme bin ICH.
Oder konnte sich jemand vor ein paar Wochen vorstellen, dass ich innerhalb von ein paar Tagen solche Fortschritte mache? Ich nicht ;-)
Ich war ja schon vor 2 Wochen mal kurz draussen. Nun kam noch eine kleine "Fahrradtour" dazu. Ich war ca 20 min im Dorf unterwegs. Alleine. Nur mit Handy und ohne Apotheke, die ich sonst IMMER mit mir rumschleppe. Ich wollte eigentlich nur schauen, ob es mein Drahtesel noch tut, da er ja schon lange vor sich hin staubt. Und irgendwie wollte ich nicht nach Hause. Aus dem Plan - nur kurz ums Haus - wurde für mich eine kleine Reise, die mir gezeigt hat, wie schön die Welt doch ist. Der Fahrtwind im Gesicht, die leichte Sonne auf der Haut, die Bäume rascheln so schön.... einfach herrlich, was das Leben einem bieten kann.
Wenn man es nur zuläßt.
Ich lasse es nun zu. Ich will LEBEN! Und ich werde diesen Plan nun vor alles andere stellen. Das mag egoistisch klingen, aber ich habe lange genug auf andere geachtet. ICH bin nun wichtig. ICH will mein Leben nun so leben, wie ICH es für richtig halte.
Vorige Woche habe ich auch einer Freundin gegenüber erwähnt, dass ich meinen Weg gefunden habe. Früher hätte ich mir Gedanken gemacht, was die Anderen wohl darüber denken mögen.
Jetzt weiß ich, dass nur ICH daran denken muss, was wichtig ist. Also entweder geht man den Weg nun mit mir, oder man läßt es eben bleiben. Dann sind es auch nicht die richtigen Weggefährten.
Und alleine als diese Last, des -es allen recht machen wollen- von meinen Schultern fiel, ging es mir noch einmal um einiges besser.
Auch mein Helfersyndrom werde ich nun abschaffen. Denn ich muss mir helfen. Ich bin weiterhin für jeden da. Aber ich kann es nur noch bis zu einem bestimmten Grad. Und was wichtig ist: Ich traue mich nun auch zu sagen, wann dieser Punkt erreicht ist.
So habe ich es geschafft, dass ich am Wochenende mit meiner Familie kurz bei einer kleinen Tiershow eines Zirkus hier im Dorf war. Tiere geschaut und gestreichelt. Was für ein herrliches Gefühl, wenn die Kinder loslachen, wenn die Mama von einer Ziege angeschleckt und angeknabbert wird.
Warum konnte ich so lange darauf verzichten? Vielleicht hat auch genau dieser Verzicht mich in meiner Depression versinken lassen.
Durch diesen Ausflug gestern war ich voller Energie. Ich bin morgens alleine auf die Bank, Rechnungen bezahlen. Auf dem Rückweg, der zugegebenermaßen "nur" 100 m beträgt, habe ich noch frische Tomaten und Himbeeren für die Kids gekauft. Es kommen wieder Vitamine ins Haus, wenn Mama sich bewegen kann! :-)
Überraschenderweise hat mein Mann dann früher Feierabend gehabt, und ICH bin mit ins Auto gestiegen! Einkaufen! Im Lidl, der knapp 1 km weg ist. Riesen-Reise! Aber ohne Probleme bin ich durch diesen Laden gewandelt, und es fühlte sich an wie eine Reise in eine andere Welt. Ich war wieder da!
Aus dem Plan nur Kaba, Stricknadeln und Milchschnitte zu kaufen, wurde dann gleich wieder ein bisschen mehr. Somit habe ich gleich wieder ein Verbot bekommen!!! ;-)))) Wenn ich mitgehe, dann ist es halt wieder teurer.... ;-) Aber wir werden uns da schon noch einig :-)
Zu guter Letzt hab ich dann noch einen drauf gesetzt, und bin noch mit zu meinen Schwiegereltern. Die haben vielleicht geschaut! :-)
Zu Hause angekommen wollte ich nur noch schlafen. Nicht nur körperliche Arbeit ist anstrengend, auch geistige. Und da mein Unterbewusstsein wohl schwere Arbeit geleistet hat (DANKE!), war ich echt am Ende. Mir ging es körperlich und seelisch wunderbar. Nur fertig war ich.
Aber an Ruhe war nicht zu denken. Alle haben Hunger. Wer kocht? Mama. Wer deckt den Tisch? Sohnemann? "Immer muss ich!!" Also auch Mama. Wer führt wieder Diskussionen über das Lernverhalten von Sohnemann? Mama. Wer steht nach so einem schönen Tag wieder da, und will am liebsten seine Koffer packen, weil es hier nur noch stressig und scheiße ist? MAMA!
Und wieder die Frage: Wie soll das weitergehen? Bin ich wirklich eine Mama? Wollte ich wirklich immer Mama-Papa-Kind spielen? FÜR immer? Bin ich hier richtig oder doch für etwas anderes bestimmt? Ist das hier mein Weg?
Ja, es ist mein Weg. Ich hab nur die falsche Kurve genommen und fahre gerade einen Umweg. Ich bin bald am Ziel. Es dauert nur eine Weile. Und leider hab ich mir auch ne Piste ausgesucht, die steinig, steil und schwer zu fahren ist.
Aber mein Navi ist neu programmiert, und die Dame mit der netten Stimme weist mir den richtigen Weg.
Die Dame mit der netten Stimme bin ICH.
Samstag, 9. Juli 2011
Überraschung!
... oder doch die Lösung?
Letzte Woche Sonntag hatte ich einen plötzlichen Impuls, dass ich JETZT eine Runde an die Luft will.
Diesen Drang hatte ich ja schon öfter. Seht Euch nur das Wetter an; da will man ja nur raus. Aber ich wurde immer gebremst. Irgendetwas wollte nicht, dass ich nach draussen gehe.
Aber am Sonntag sagte mir mein Unterbewusstsein: "Wir gehen jetzt einfach. Und dann schauen wir mal, was passiert."
Nix ist passiert! Ich war tatsächlich mit meiner Tochter 15 min im Dorf Roller fahren.
Unterwegs war es natürlich schon komisch, denn da ich nicht alleine war, konnte ich auch nicht in dem Tempo laufe, wie ich es gerne gehabt hätte. Für die Zukunft der Plan: Alleine gehen.
So wurde es mir ja auch von meiner lieben Fr. M. empfohlen.
So ging nun diese Woche mit einem positiven Gefühl in die Woche.
Von wegen! Ich konnte und kann mich nicht darüber freuen! Es ist wirklich verrückt! Ich habe das erste Mal seit Februar die Wohnung verlassen, wohlgemerkt nur mit Wasserflasche und Handy ausgerüstet (Apotheke blieb daheim), und ich kann es nicht fassen, dass ich das geschafft habe. Ich müsste doch Luftsprünge machen!
Ich kann die Freude einfach noch nicht annehmen. Ich muss es lernen, dass ich auch mal etwas Gutes verdient habe. Zu oft wurde mir meine gute Leistung madig gemacht.
Aber jetzt schaffe ich es, mich selbst so anzunehmen, wie ich bin. Ich werde lernen. Und ich lerne es gerne.
Nun haben wir Samstag. Fast eine Woche vergangen. Warum nicht einen neuen Versuch wagen?
Gestern schon wollte meine Kleine, dass ich mitgehe "zu Oma Haus", weil Papa da noch was arbeiten muss.
Ich wollte mit, aber irgendetwas hat mich wieder gebremst. Ich fühlte mich schon den ganzen Tag nicht fit, da wollte ich das Glück nicht überstrapazieren. Aber ich hatte es mir für heute ganz fest vorgenommen. Ich wollte hier raus und mit zu Oma Haus!
Was sehr wichtig für mich war, war dass ich jederzeit die Option hatte zum Wieder-heim-gehen.
Diese Option hat es aber dann auch möglich gemacht.
Ich MUSSTE ja nicht mit. Ich MUSSTE ja nicht ewig dortbleiben. Ich MUSSTE ja nicht die Situation aushalten.
Also habe ich es gewagt. Vor genau 4,5 Std bin ich ins Auto zu meinem Mann gestiegen, und die 3 Minuten Fahrt ging los. Und auch dort angekommen, war alles ok. Meine Gedanken waren schon immer bei dem Thema: WAS IST WENN??? , aber es hat alles super geklappt. Trotz schwül-warmen Wetter, dass meinen Kreißlauf immer verschwinden läßt, und mich das immer in Panik versetzt.
Es geht mir bis jetzt gut.
Und ich bin sehr stolz auf mich.
Auch wenn ich es noch nicht glauben kann...
Letzte Woche Sonntag hatte ich einen plötzlichen Impuls, dass ich JETZT eine Runde an die Luft will.
Diesen Drang hatte ich ja schon öfter. Seht Euch nur das Wetter an; da will man ja nur raus. Aber ich wurde immer gebremst. Irgendetwas wollte nicht, dass ich nach draussen gehe.
Aber am Sonntag sagte mir mein Unterbewusstsein: "Wir gehen jetzt einfach. Und dann schauen wir mal, was passiert."
Nix ist passiert! Ich war tatsächlich mit meiner Tochter 15 min im Dorf Roller fahren.
Unterwegs war es natürlich schon komisch, denn da ich nicht alleine war, konnte ich auch nicht in dem Tempo laufe, wie ich es gerne gehabt hätte. Für die Zukunft der Plan: Alleine gehen.
So wurde es mir ja auch von meiner lieben Fr. M. empfohlen.
So ging nun diese Woche mit einem positiven Gefühl in die Woche.
Von wegen! Ich konnte und kann mich nicht darüber freuen! Es ist wirklich verrückt! Ich habe das erste Mal seit Februar die Wohnung verlassen, wohlgemerkt nur mit Wasserflasche und Handy ausgerüstet (Apotheke blieb daheim), und ich kann es nicht fassen, dass ich das geschafft habe. Ich müsste doch Luftsprünge machen!
Ich kann die Freude einfach noch nicht annehmen. Ich muss es lernen, dass ich auch mal etwas Gutes verdient habe. Zu oft wurde mir meine gute Leistung madig gemacht.
Aber jetzt schaffe ich es, mich selbst so anzunehmen, wie ich bin. Ich werde lernen. Und ich lerne es gerne.
Nun haben wir Samstag. Fast eine Woche vergangen. Warum nicht einen neuen Versuch wagen?
Gestern schon wollte meine Kleine, dass ich mitgehe "zu Oma Haus", weil Papa da noch was arbeiten muss.
Ich wollte mit, aber irgendetwas hat mich wieder gebremst. Ich fühlte mich schon den ganzen Tag nicht fit, da wollte ich das Glück nicht überstrapazieren. Aber ich hatte es mir für heute ganz fest vorgenommen. Ich wollte hier raus und mit zu Oma Haus!
Was sehr wichtig für mich war, war dass ich jederzeit die Option hatte zum Wieder-heim-gehen.
Diese Option hat es aber dann auch möglich gemacht.
Ich MUSSTE ja nicht mit. Ich MUSSTE ja nicht ewig dortbleiben. Ich MUSSTE ja nicht die Situation aushalten.
Also habe ich es gewagt. Vor genau 4,5 Std bin ich ins Auto zu meinem Mann gestiegen, und die 3 Minuten Fahrt ging los. Und auch dort angekommen, war alles ok. Meine Gedanken waren schon immer bei dem Thema: WAS IST WENN??? , aber es hat alles super geklappt. Trotz schwül-warmen Wetter, dass meinen Kreißlauf immer verschwinden läßt, und mich das immer in Panik versetzt.
Es geht mir bis jetzt gut.
Und ich bin sehr stolz auf mich.
Auch wenn ich es noch nicht glauben kann...
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