So, nun ist es soweit. Meine Kleine und mein Großer haben Durchfall. Und ich tappe von einem Nervenzusammenbruch in den nächsten...
Und wäre das nicht schon schlimm genug, hat mir die tolle Klinik auch noch eine indirekte Absage erteilt. Ich hatte die darum gebeten, vielleicht auf ein persönliches Gespräch zu verzichten oder mir andere Möglichkeiten zu geben, als dass ich, vollgepumpt mit Beruhigungsmitteln, dahin muss. Auch mein Arzt fand das für eine bessere Idee, als mich so fertig zu machen. Wenigstens einer, der mich versteht.
Und in der heutigen Zeit von Post, Fax, Briefverkehr und sogar Videotelefonie übers Internet hätte es doch sicher eine Möglichkeit gegeben, mich ein bisschen zu unterstützen.
Aber nein, sie bestehen auf ein persönliches Gespräch. Den passenden Brief dazu habe ich am Samstag in der Post gehabt. Ein paar Stunden, nachdem bei der Kleinen der Durchfall angefangen hat. Ich war sowieso schon in bester Stimmung...
Und ausserdem stand in dem Brief eben, dass sie sich nicht als die richtige Anlaufstelle halten, wenn es mir doch schon so schlecht geht.
Kurz: ich bin zu krank für ne Therapie. Cool, oder?
Ich hab keine Ahnung, wie es jetzt weitergehen soll. Hab den Brief jetzt meinem Hausarzt gegeben. Er soll sich jetzt darun kümmern. Ich hab schon etliche Kliniken angerufen, und überall heißt es das gleiche: zu krank für Therapie.
Es ist halt auch schwierig für die, eine Patientin zu nehmen, die sich nicht von Anfang an mit Medikamenten ruhig stellen lassen will. Dumm...echt dumm.... Da müssten sie ja was arbeiten und auf den Patienten zugehen und auch eingehen. Ist wohl schwierig mit jemandem, der "klar" im Kopf ist.
Nun gut, nun bleibt mir nur abwarten, ob sich noch was ergibt. Sonst müssen wir nämlich bald ne neue Couch kaufen, weil ich die jetzige bald durchgesessen habe...
Dienstag, 22. Februar 2011
Montag, 7. Februar 2011
Neues Jahr, neuer Versuch....
....irgendwie den Tag hinter mich zu bringen.
Hat sich jedenfalls schon ein bisschen was getan. Ich weiß zwar noch nicht, wie ich mit klar kommen soll, aber ich habe wenigstens den ersten Schritt gemacht: ich habe einen Vorstellungstermin in einer Klinik gemacht. Das schon Anfang Januar, aber seither geht es mir total schlecht. Ich habe solche Panik vor dieser Autofahrt, die eine Strecke "nur" 70km sind, aber ich hab echt keine Ahnung, wie ich das packen soll....
Noch sind es knapp 4 Wochen bis dahin. Am Faschings-Dienstag. Wie passend.... HELAU!!!!
Für den großen Start meiner Geschichte fehlt mir im Moment noch bisschen die Kraft. Kann mich da grad nicht mit beschäftigen. In der Familie ist so viel los und keiner lässt mich auch nur 5 min mal in Ruhe. Auch jetzt. Kaum angefangen, schon kommen sie alle wieder heim. Ist doch echt zum Kotzen, wenn ich nicht so Panik davor hätte!!!!
Bisschen Ironie konnte ich mir wenigstens noch behalten ;-)
Hat sich jedenfalls schon ein bisschen was getan. Ich weiß zwar noch nicht, wie ich mit klar kommen soll, aber ich habe wenigstens den ersten Schritt gemacht: ich habe einen Vorstellungstermin in einer Klinik gemacht. Das schon Anfang Januar, aber seither geht es mir total schlecht. Ich habe solche Panik vor dieser Autofahrt, die eine Strecke "nur" 70km sind, aber ich hab echt keine Ahnung, wie ich das packen soll....
Noch sind es knapp 4 Wochen bis dahin. Am Faschings-Dienstag. Wie passend.... HELAU!!!!
Für den großen Start meiner Geschichte fehlt mir im Moment noch bisschen die Kraft. Kann mich da grad nicht mit beschäftigen. In der Familie ist so viel los und keiner lässt mich auch nur 5 min mal in Ruhe. Auch jetzt. Kaum angefangen, schon kommen sie alle wieder heim. Ist doch echt zum Kotzen, wenn ich nicht so Panik davor hätte!!!!
Bisschen Ironie konnte ich mir wenigstens noch behalten ;-)
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Weihnachtsstress ....
Ich wünsche allen FROHE WEIHNACHTEN!
Für mich bedeutet Weihnachten ganz viel Stress, obwohl ich eigentlich ein totaler Weihnachts-Fan bin. Aber durch meine Antriebslosigkeit ist jegliche Bewegung für mich so schwer...
Ich hatte keine Lust mit meinen Kindern zu backen, was ich dann aber trotzdem getan habe. Und am Schluss war mit schwindelig, schlecht und ich musste meine Beruhigungsmedikamente nehmen. Wie jedesmal, wenn ich etwas tun MUSS.
MÜSSEN ist schrecklich für mich. Aber um manche Dinge kommt man ja nicht drumrum... Und bei mir reagiert mein Körper gleich wieder mit leichten Panikattacken, wenn er nicht die Ruhe bekommt, die er eigentlich bräuchte.
Vielleicht geht es mir auch deshalb, jetzt schon kurz vor Weihnachten, so schlecht, weil ich weiß, dass jede Menge Dinge auf mich zukommen, die ich halt nicht von der Couch aus erledigen kann.
Ich freue mich aber trotzdem auf die kommenden Tage, denn ich weiß, auch das geht vorbei.
Ich wünsche Euch nur das Beste und feiert schön mit Euren Lieben!
Merry X-Mas!
Eure Judith
PS: Bald werde ich mit "meiner Geschichte" beginnen. Aber so schwere Kost vor Weihnachten muss, glaube ich, nicht sein ;-)
Für mich bedeutet Weihnachten ganz viel Stress, obwohl ich eigentlich ein totaler Weihnachts-Fan bin. Aber durch meine Antriebslosigkeit ist jegliche Bewegung für mich so schwer...
Ich hatte keine Lust mit meinen Kindern zu backen, was ich dann aber trotzdem getan habe. Und am Schluss war mit schwindelig, schlecht und ich musste meine Beruhigungsmedikamente nehmen. Wie jedesmal, wenn ich etwas tun MUSS.
MÜSSEN ist schrecklich für mich. Aber um manche Dinge kommt man ja nicht drumrum... Und bei mir reagiert mein Körper gleich wieder mit leichten Panikattacken, wenn er nicht die Ruhe bekommt, die er eigentlich bräuchte.
Vielleicht geht es mir auch deshalb, jetzt schon kurz vor Weihnachten, so schlecht, weil ich weiß, dass jede Menge Dinge auf mich zukommen, die ich halt nicht von der Couch aus erledigen kann.
Ich freue mich aber trotzdem auf die kommenden Tage, denn ich weiß, auch das geht vorbei.
Ich wünsche Euch nur das Beste und feiert schön mit Euren Lieben!
Merry X-Mas!
Eure Judith
PS: Bald werde ich mit "meiner Geschichte" beginnen. Aber so schwere Kost vor Weihnachten muss, glaube ich, nicht sein ;-)
Sonntag, 19. Dezember 2010
Hallo!
Ich möchte hier über die Krankheit EMETOPHOBIE aufklären, und meine Geschichte dazu erzählen.
Die Krankheit ist noch viel zu unerforscht, und ich erhoffe mir für die Zukunft, dass mehr in diese Richtung erforscht wird.
Aber zur Erklärung der Krankheit, für alle, die es noch nicht kennen und mehr darüber wissen möchten, hier mal die wichtigsten Fakten in Kurzform. Ich werde im Einzelnen noch in meiner persönlichen Geschichte darauf eingehen und auch erklären.
EMETOPHOBIE:
Emetophobie ist eine relativ unbekannte, phobische Erkrankung, bei der oft eine unerklärliche, völlig irrationale Angst vor jeglicher Art des Erbrechens besteht.
Diese 3 Symptome sind am typischsten:
- sich selbst übergeben zu müssen, unabhängig davon ob alleine oder in der Gegenwart anderer Menschen
- miterleben zu müssen, wenn sich andere Menschen oder auch Tiere übergeben müssen
- bei jeglicher Konfrontation mit dem Thema, z.B. in den Medien, Gesprächen.
Alles ganz genau beschrieben ist es hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Emetophobie
In meiner Geschichte werde ich aber, wie gesagt, auf viele Punkte eingehen, ohne dass man sich bei Wiki durchlesen muss. Aber wen es genau interessiert - bitte gerne!!! :-)
Was ich aber als Erstes loswerden möchte, ist, dass ich noch mitten in der Krankheit stecke. Ich muss Leser, die sich nun vielleicht ein "Heilmittel" erhoffen, leider enttäuschen. Denn auf der Suche bin ich immernoch ;-)
Momentan geht es mir auch alles andere als gut, daher weiß ich auch nicht, ob ich all zu oft schreiben kann. Denn das ist auch eine "tolle" Nebenwirkung der Phobie: Depression.
Und die äußert sich bei mir mit extremer Antriebslosigkeit. Und dann krieg ich nix auf dir Reihe. Aber ich bemühe mich sehr, dass ich wenigstens alle 2 Wochen einen neuen Bericht schreiben kann.
Dabei belasse ich es erstmal. Mit meiner Geschichte beginne ich bald :-)
Danke für Euer Interesse!
Eure Judith
Die Krankheit ist noch viel zu unerforscht, und ich erhoffe mir für die Zukunft, dass mehr in diese Richtung erforscht wird.
Aber zur Erklärung der Krankheit, für alle, die es noch nicht kennen und mehr darüber wissen möchten, hier mal die wichtigsten Fakten in Kurzform. Ich werde im Einzelnen noch in meiner persönlichen Geschichte darauf eingehen und auch erklären.
EMETOPHOBIE:
Emetophobie ist eine relativ unbekannte, phobische Erkrankung, bei der oft eine unerklärliche, völlig irrationale Angst vor jeglicher Art des Erbrechens besteht.
Diese 3 Symptome sind am typischsten:
- sich selbst übergeben zu müssen, unabhängig davon ob alleine oder in der Gegenwart anderer Menschen
- miterleben zu müssen, wenn sich andere Menschen oder auch Tiere übergeben müssen
- bei jeglicher Konfrontation mit dem Thema, z.B. in den Medien, Gesprächen.
Alles ganz genau beschrieben ist es hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Emetophobie
In meiner Geschichte werde ich aber, wie gesagt, auf viele Punkte eingehen, ohne dass man sich bei Wiki durchlesen muss. Aber wen es genau interessiert - bitte gerne!!! :-)
Was ich aber als Erstes loswerden möchte, ist, dass ich noch mitten in der Krankheit stecke. Ich muss Leser, die sich nun vielleicht ein "Heilmittel" erhoffen, leider enttäuschen. Denn auf der Suche bin ich immernoch ;-)
Momentan geht es mir auch alles andere als gut, daher weiß ich auch nicht, ob ich all zu oft schreiben kann. Denn das ist auch eine "tolle" Nebenwirkung der Phobie: Depression.
Und die äußert sich bei mir mit extremer Antriebslosigkeit. Und dann krieg ich nix auf dir Reihe. Aber ich bemühe mich sehr, dass ich wenigstens alle 2 Wochen einen neuen Bericht schreiben kann.
Dabei belasse ich es erstmal. Mit meiner Geschichte beginne ich bald :-)
Danke für Euer Interesse!
Eure Judith
Abonnieren
Posts (Atom)